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Magenverkleinerung: Wichtige Infos & Tipps

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Magenverkleinerung: Wichtige Infos & Tipps

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Magenverkleinerung: Wichtige Infos & Tipps

Etwa ein Viertel der Deutschen sind stark übergewichtig mit weiter steigender Tendenz. Bei Frauen haben 8% und bei Männern 5% Adipositas Grad II, also einen Body-Mass-Index (BMI) von über 35 kg/qm. Die Magenverkleinerung bietet große Chancen im Kampf gegen Übergewicht. Es ist zu beobachten, dass immer mehr Menschen sich für Eingriffe durch sogenannte bariatrische Chirurgie (auch Adipositas Chirurgie genannt) entscheiden. Wir bieten eine gute Beratung und professionelle Nachsorge.

Eine Gewichtsreduktion von 5% bis 10% kann die Gesundheit deutlich verbessern. Bei einem BMI über 40, kann eine Magenverkleinerung das Leben statistisch gesehen um 10 bis 15 Jahre verlängern. Es verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern schützt auch vor weiteren Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Folgeproblemen. Valmedica bietet qualitativ hochwertige Informationen & Beratung zur Adipositaschirurgie.

Wichtige Erkenntnisse

  • Adipositas stellt ein wachsendes Gesundheitsproblem in Deutschland dar, mit einem Viertel der Bevölkerung in der Kategorie des starken Übergewichts.
  • Magenverkleinerungen können lebensverlängernd wirken und die Lebensqualität erheblich verbessern, da sie das Risiko für schwere Begleiterkrankungen reduzieren.
  • Die Genehmigungspraxis für die Kostenübernahme einer Magenverkleinerung bei Krankenkassen ist uneinheitlich, wobei private Anbieter häufig schneller zustimmen.
  • valmedica unterstützt als Gesundheitszentrum mit Expertenstatus Patienten umfassend, von der Beratung bis zur Nachbetreuung der Adipositas Chirurgie.
  • Um langfristigen Erfolg zu sichern, ist nach der Magenverkleinerung in der Regel eine Ernährungsumstellung unerlässlich – ein Aspekt, bei dem valmedica die Patienten professionell unterstützt.

Die Adipositas in Deutschland und die Relevanz der Magenverkleinerung

In Deutschland ist Übergewicht ein großes Problem für die Gesundheit. Mehr Menschen leiden unter Adipositas, was zu vielen Krankheiten mit entsprechenden Folgeerkrankungen führen kann. Magenverkleinerungen werden immer wichtiger, um Betroffenen zu helfen, durch weniger Hunger abzunehmen und gesünder zu leben.

Verbreitung von Übergewicht und Adipositas in Deutschland

Viele Menschen in Deutschland sind übergewichtig. Dies kann zu Adipositas führen. Je höher der Body Mass Index (BMI) desto höher ist auch das Risiko für Krankheiten wie Diabetes. Deshalb möchten viele ihre Patienten vor Eintreten von solchen Folgen ihre Adipositas behandeln lassen.

Definition und gesundheitliche Risiken von Adipositas

Adipositas wird durch den BMI definiert. Ein BMI ab 30 bedeutet Adipositas. Hohe Werte bedeuten ein Risiko für schwere Krankheiten. Dies zeigt, wie wichtig Gewichtsabnahme für die Gesundheit ist.

Adipositas-Behandlungsleitlinie vor chirurgischem Eingriff

Die Magenverkleinerung ist oft die letzte Option. Sie kommt zum Einsatz, wenn Ernährungsberatung und eine Umstellung der Ernährung nicht ausreicht. Vor der Operation ist eine gute Vorbereitung wichtig, um den langfristigen Erfolg zu sichern.

Organisation
Beteiligung
Leitlinienversion
Register-Nr.
Deutsche Adipositas-Gesellschaft u.a.
S3-Leitlinie für Chirurgie der Adipositas
Version 2.3 (Feb 2018)
088-001
Themenbereiche
Methodik, Patientenauswahl, OP-Verfahren
Nachbetreuung
Komplikationsmanagement
Chirurgische Verfahren
Schlauchmagen, Gastric Bypass u.a.
Indikationen und Kontraindikationen
Ergebnisse und Outcomes

Verfahren und Methoden der Adipositaschirurgie

Die Adipositaschirurgie ist ein effektiver Weg, um starkes Übergewicht zu behandeln. Sie umfasst verschiedene Operationen mit dem Ziel, das Gewicht zu senken. Zu den wichtigsten Methoden gehören der Magenbypass und der Schlauchmagen (Sleeve Gastrektomie). Beide unterscheiden sich in ihrer Vorgehensweise und den Ergebnissen der Gewichtsabnahme.

Es gibt zwei Hauptansätze in der Adipositaschirurgie: die Restriktion und die Malabsorption. Die Restriktion verkleinert den Magen, um durch frühes Sättigungsgefühl die Essensmenge zu begrenzen. Die Malabsorption verringert die Nährstoffaufnahme. Teilweise nutzt man beide Prinzipien zusammen, um erfolgreich Gewicht zu verlieren.

Verfahren
Prinzip
Ziel
Verstellbares Magenband
Restriktion
Verkleinerung des Magenvolumens
Magenbypass
Kombiniert (Restriktion und Malabsorption)
Signifikante Gewichtsreduktion
Duodenal Switch
Malabsorption
Reduzierung der Nährstoffaufnahme
Schlauchmagen
Restriktion
Gewichtsabnahme

In Deutschland bevorzugt man die laparoskopische Chirurgie für die Adipositaschirurgie nach der Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Dieser Eingriff ist weniger minimalinvasiv, verursacht weniger Schmerzen und führt zu schnellerer Erholung als offene Operationen. Zudem sind laparoskopische Techniken oft genauso präzise und sicher.

Die Wahl der Operationsmethode hängt vom Grad des Übergewichts und eventuellen Begleiterkrankungen ab. Das Hauptziel ist immer, das Gewicht nachhaltig zu reduzieren. Eine fundierte Untersuchung der Adipositaschirurgie zeigt folgendes:

Langzeitstudien belegen, dass sowohl der Schlauchmagen als auch der Magenbypass langfristig zur Gewichtsreduktion beitragen. Sie verbessern dadurch nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Lebensqualität der Patienten.

  • Der Schlauchmagen halbiert das Übergewicht in etwa fünf Jahren.
  • Der Magenbypass führt zu etwas mehr Gewichtsverlust als die Implantation eines Magenbandes.
  • Typ-2-Diabetes Patienten sehen eine deutliche Verbesserung ihrer Blutzuckerwerte nach solchen Operationen.
  • Adipositaschirurgie kann die Anzahl an Krebserkrankungen und Folgen wie Bluthochdruck oder Diabetes
  • Operierte adipöse Patienten haben eine höhere Lebenserwartung.

Nach Adipositaschirurgie ist eine lebenslange medizinische Nachsorge wichtig. So sichert man den Erfolg der Gewichtsabnahme auf Dauer und behandelt Mangelerscheinungen.

Ernährungsumstellung vor und nach der Magen-OP

Nach einer Magenverkleinerung ist eine Ernährungsumstellung sehr wichtig. Sie hilft bei der Genesung und unterstützt einen gesunden Lebensstil. Die Grundlage bilden Vollkornprodukte, Obst und Gemüse.

Es ist gut, kleinere Mahlzeiten über den Tag zu verteilen. So bekommt der Körper die Nährstoffe, die er nach der OP braucht.

Empfehlungen für eine adäquate Ernährung nach Magenverkleinerung

Nach dem Eingriff ist langsames und bedachtes Essen wichtig. Nahrung soll gut gekaut und körperwarm sein. Leicht verdauliche Nahrung wie püriertes Obst ist anfänglich gut.

So werden der Verdauungstrakt geschont und die Ernährung bleibt abwechslungsreich.

Die Rolle von Vollkornprodukten, Obst- und Gemüsesorten

Vollkornprodukte, Obst und Gemüse sind wichtig nach der Magen-OP. Sie liefern wichtige Nährstoffe. Diese unterstützen die Verdauung und stärken das Immunsystem.

Proteinreiche Nahrung erhält die Muskeln. Sie verhindert Haarausfall, der durch Proteinmangel ebenfalls begünstigt werden kann.

Verhaltenstipps bei Flüssigkeitsaufnahme und Alkoholkonsum

Trinken Sie nach einer Operation mindestens zwei Liter Wasser pro Tag. Aber trinken Sie langsam, um nicht sofort ein Sättigungsgefühl zu haben. So bleibt der Körper hydriert, ohne den Magen übermäßig zu belasten.

Kleiner Alkoholkonsum ist okay. Aber passen Sie auf, dass die Nahrungsaufnahme nicht gestört wird.

Vorbereitung und Nachsorge einer Magenverkleinerung

Für einen erfolgreichen chirurgischen Eingriff sind genaue Vorbereitungen wichtig. Dabei geht es um die Auswahl der richtigen Operationsmethoden, das Klären von Kostenübernahmen und das Setzen der Grundsteine für den Gewichtsverlust. Das Team von valmedica nutzt seine Erfahrung, um spezielle Konzepte für einen gesünderen Lebensstil zu entwickeln und zu vermitteln.

Nachsorge und Ernährungsberatung

Wichtige Maßnahmen vor dem Eingriff

Eine gute Nachsorge und dauerhafte Ernährungsberatung sind entscheidend für langfristigen Erfolg. Diese Maßnahmen sind besonders wichtig für Patienten mit Diabetes. Durch die Operation kann eine hohe Rate an Besserungen des Gewichts und der Folgen erreicht werden.

Wichtige Aspekte der Nachsorge und lebenslange Ernährungsberatung

Das valmedica-Team erarbeitet angepasste Behandlungspläne. Diese umfassen eine dauerhafte Nachsorge und Ernährungsberatung. Ein Netzwerk aus Spezialisten unterstützt die Patienten, ihren Lebensstil erfolgreich anzupassen.

Die Rolle des Teams von valmedica

Bei valmedica kümmern sich Spezialisten darum, dass Patienten gut auf den Eingriff vorbereitet sind. Sie treffen alle nötigen Vorbereitungen, sowohl medizinisch als auch psychologisch. So unterstützen sie Patienten auf dem Weg zu einer besseren Gewichtsabnahme und Gesundheit.

Empfehlungen zur Ernährung
Empfehlenswert
Nicht empfehlenswert
Portionen Obst pro Tag
Ca. 2 (Apfel, Kiwi, Wassermelone)
In Maßen: Bananen, Ananas, Mango, Birnen
Portionen Fisch pro Woche
Etwa 3 kleine (Kabeljau, Lachs, Sardinen)
Fisch in Mayonnaise oder Sahne, panierten Fisch
Portionen Milchprodukte pro Tag
3 kleine (Eier, fettarme Milch, Magerquark)
Fetthaltige Produkte (Mascarpone, Pudding)

Fazit

Die bariatrische Chirurgie ist eine bewährte Methode zur Adipositas-Behandlung. Sie zeigt deutliche Erfolge, besonders bei der Magenverkleinerung. 80 Prozent der Patienten erleben dadurch eine massive Verbesserung ihres Gesundheitszustandes.

Interessanterweise sinkt bei den Patienten die Menge des Hungerhormons Ghrelin nach der Operation. Dies erklärt, warum die Gewichtsreduktion auch dauerhaft anhält.

Nach einer Magenverkleinerung ändert sich auch die Darmflora. Die Abnahme von Firmicutes und Bacteroidetes sowie die Zunahme von Proteobacteria zeigen die tiefgreifenden Effekte. Forschungen dazu öffnen neue Wege in der Adipositasbehandlung. Experten setzen große Hoffnungen in Zukunftstechnologien wie auch Stuhl-Transplantationen.

Wissenschaftler arbeiten hart daran, die Behandlung von Adipositas weiterzuentwickeln. Die Magenverkleinerung ist zwar ein wichtiger Schritt, aber die Forschung sucht stets nach besseren Methoden. Ziel ist es, die Behandlungsoptionen zu erweitern und zu verbessern, um durch möglichst wenige invasive Maßnahmen eine Verbesserung der Lebensqualität der Patienten zu erreichen.

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